Donnerstag, 15. November 2018

Mein anderes Ich

 
oder so...
 
Versteht ihr das?
Alles fing beim damaligen Probenähen an.
Es war Frühling und die langärmelige Variante
der Lavendula hatte ich gerade ausprobiert.
 
Mensch, dachte ich, eigentlich bräuchte
man auch ein Beispiel für ein winterliches Modell.
Also alle Winteraccessoires und Kuscheltiere
rausgekramt und mich vor die Kamera geschmissen.
 
Naja, und dann entwickelt sich so eine Richtung...
ein Foto führte zum nächsten und blubb...
kommt ein Bild zustande, das ich einfach schön finde.
 
 
Natürlich ist es gestellt, aber es hat so Spaß gemacht
alles immer mehr zu verändern bis ein Bild entsteht,
dass das Nähstück wunderbar rüberbringt
und einen selbst in ein vorteilhaftes Licht rückt *hehe*
 
Zumal ich bei der ersten Anprobe samt Blick in den Spiegel,
das Kleid total unvorteilhaft an mir fand.
Bis mein (wie ihr wisst durchaus kritischer) Mann
sofort von dem Kleid überzeugt war.
Er muss es doch wissen ;oD
 
 
Es fällt mir irgendwie schwer die Fotos zu zeigen,
aber ich mach es einfach, die Lavendula
als schmales Kleid macht richtig was her.
Die Quatschfotos zeigen übrigens durchaus mein wahres Ich...
Wer hätte es gedacht? *grins*
 
 
 
 
Liebe Grüße, Raphaele
 
Verlinkt bei: DuDiDo

Freitag, 2. November 2018

Tantenfreuden - dritter Akt

 
Ja, ich darf immer noch meine Neffen benähen,
wie hier und hier bereits geschehen :o)
Nachdem ich erfahren habe, wie stolz
der Große auf seinen handgemachten Turnbeutel ist,
wollte ich noch mehr Pluspunkte sammeln ;oD
 
*Achtung unbeauftragte Werbung*
 
Genäht habe ich für ihn die Latzhose "Bubblegum" von Bonbonjour
in Größe 122 aus zwei alten Jeanshosen und
teilweise mit aufgebügeltem Paw-Patrol-Jersey.
Für die Stoffauswahl und das Zuschneiden
brauche ich immer am allerallerlängsten.
 
 
Diesmal hat es mich fast in den Wahnsinn getrieben.
Das Ganze soll ja den wilden Spielen eines Vierjährigen standhalten...
Außerdem wirkt so ein verspielter Lizenzstoff
schnell überladen und unharmonisch.
Mir muss die Hose nämlich auch gefallen ;oD
 
Hab mich gefreut wie ein Honigkuchenpferd,
dass die rote Linie des Latzes fast übergangslos
in die Tasche überging *hühüpf*
 
 
Ursprünglich sollten aus dem Jersey (übrigens von einem Stoffgeschäft
in Nieder-Olm namens Klatschmohn Lieblingsstoffe) T-Shirts werden,
aber als ich von seiner Vorliebe für Latzhosen erfuhr,
musste es das werden - und zwar im Partnerlook
mit seinem kleinen Bruder :o)
 
 
in Größe 98 nur aus Jerseystoffen bekommen.
Die war weeesentlich schneller zugeschnitten und genäht!
Druckknöpfe waren auch im nullkommanix angebracht *hehe*
 
 
Dagegen hat mein Maschinchen sich wieder geweigert
am eigentlichen Nähstück Knopflöcher anzunähen.
Beim Probestück mit exakt denselben Stofflagen
hat es einwandfrei geklappt, aber kaum geht es um die Wurst... *grrr*
 
Letztlich habe ich selber mit viel Gefühl
und einem sehr kleinen und engen Zickzackstich
die Löcher genäht und es hat glücklicherweise prima funktioniert!
Denn richtige Knöpfe sind, denke ich, der stabilste Verschluss,
wenn es alle Abenteuer kleiner Hundefans durchhalten soll :o)
 
Liebe Grüße, Raphaele
 
 
Verlinkt bei: Kiddikram
 

Donnerstag, 25. Oktober 2018

Guatemala-Lavendula

 
Jetzt wo der Herbst endgültig ausgebrochen ist,
kann ich euch eine warme Variante
der Lavendula von Firlefanz zeigen.
 
Bereits im Frühling als das Probenähen lief,
hatte ich bereits den kommenden Winter im Kopf.
Als Frostbeule ist das unvermeidlich,
weil die vorigen kalten Tage mir
schmerzlich im Gedächtnis geblieben sind.
 
 
Demzufolge Sommersweat ausgepackt
und lange Ärmel zugeschnitten.
Und weil, wie in meinem damaligen Post beschrieben,
beim Probenähen in meinem Kopf es so richtig rund zugeht,
musste ich ein bisschen mit den Zierstichen
meiner Nähmaschine zumspielen und noch
eine Fake-Paspel dazu kombinieren.
 

 
Es ist sicherlich noch ausbaufähig,
aber ich trage meine, sagen wir,
folkloristisch angehauchte Lavendula sehr gerne.
Dazu passt sogar die gelbe Rapunzel
die ich euch bereits hier gezeigt hatte :o)
 
Liebe Grüße, Raphaele
 
Verlinkt bei: sewlala
 

Montag, 15. Oktober 2018

Als die Tiere den Wald verließen

 
Beim Überlegen eines Posttitels
ist mir wieder ein Buch aus Kindertagen eingefallen.
Irgendwie hat es ein trauriges Gefühl
bei mir hinterlassen, aber vor allen Dingen mich
für das Thema Waldtiere und Umweltschutz sensibilisiert.
 
 
Nun gehe ich mal über zu den allerersten
Nähereien meines Sohnes.
Wider meinen Erwartungen hat es ihm Spaß gemacht,
allerdings nur in der ersten Ferienwoche,
danach hatte er keine Lust mehr, naja,
draußen war ja auch herrliches Wetter zum Spielen!
 
 

 
Weiter geht es mit einem Schlenker zu meiner Näherei.
Tristan brauchte neue Strickjacken (meine Güte,
dieses Jahr wieder zwei Konfektions- und Schuhgrößen weiter,
ich hänge permanent hinterher!!) und da alle meine
Vorräte die Zutaten dafür hergaben, habe ich ihm
zum ersten Mal eine Jacke aus Sommersweat genäht.
 
 
 
 
Der Schnitt ist von Smalino und heißt "Svensson".
Die Abwandlung zu einer Jacke ist auch darin beschrieben,
aber ich habe es bevorzugt eine andere Anleitung zu verwenden.
Es ist die Anleitung des Schnittes "Meine Nanuk"
 
 
Den tollen Waldtierestoff habe ich vor zwei Jahren
auf einem schönen Ausflug zum Stoffmarkt
mit Schwiegermutter und Schwägerin in Trier erworben.
So... welche Informationen fehlen noch?
Fragt einfach...
 
 
Und? Hattet ihr auch das Buch gelesen?
Hat es euch auch so gut gefallen und berührt?
Bedient ihr euch auch gerne verschiedener Schnittmuster
für ein Projekt? Und welche Hobbies haben eure Kleinen?
Elena malt übrigens wie besessen...
 
Liebe Grüße, Raphaele
 
 

Freitag, 28. September 2018

WGWK 2018

 
Ich habe gerade zum ersten Mal davon erfahren
und finde die Idee so toll,
da möchte ich gerne mitmachen!
 
 
Die Seite ZumNähenindenKeller habe ich schon oft gelesen,
aber heute zum ersten Mal besucht.
Da bin ich echt gespannt und freue mich auf eine nette Runde :o)
 
Liebe Grüße, Raphaele
 
 
 

Donnerstag, 27. September 2018

Gewohnheitstier trägt alteingessesenes Trendteil


Trends setzen sich bei mir sehr spät
oder gar nicht durch :o)
So entschloss ich mich vor zwei Jahren
es doch mal mit einem Cardigan zu probieren.
Bisher gab es nur Strick- und Sweatjacken,
allerdings ist die Auswahl (besonders bei ersterem) eher dürftig...


Also ins Geschäft - der Cardigan sollte wenigstens von
guter Qualität, sprich ein Markenteil, sein.
Mein Mann war schnell begeistert - ich noch kritisch:
"Ich kann gar nichts zumachen!"
Nun, nach einigen Monaten hatte ich meine
alten Strickjacken ziemlich vernachlässigt - 
kaum kam mein "Neuer" aus der Wäsche,
habe ich ihn angezogen :oD

Da ich (noch) keinen anderen Cardigan ausprobiert habe
und der Schnitt dessen recht simpel aufgebaut ist,
setzte sich bei mir der Gedanke durch, ihn zu kopieren.


Zu einem Schnäppchenpreis habe ich einen royalblauen Strick
bei AllesfürSelbermacher virtuell mitgenommen.
Beim zweiten Bild sieht man schön die unregelmäßige Struktur.
Auf jeden Fall war dieser Stoff perfekt
für meinen Schnitt-Abpaus-Versuch.


Das Schwierige war ja, das ich meinen Cardigan nicht
zerschneiden konnte und wollte. Dazu der flutschige Stoff.
Bis auf eine knifflige Stelle klappte dennoch alles gut :o)


Die Kanten habe ich rundherum ganz dünn eingerollt
(von Falten kann kaum die Rede sein - unmöglich)
und mit einem Overlockstich meiner Nähmaschine versäubert.
Außer unten, da habe ich gesäumt
und mit einem Zierstich abgesteppt.
 
Und wie geht es euch mit Trends?
Müsst ihr die auch erst aussitzen :oD
 
Liebe Grüße,
Raphaele
 
Verlinkt bei: DufürDich
SewLaLa

Dienstag, 25. September 2018

Mit dem Hammer auf die Sohle

 
Hihi, aus mir wäre auch noch eine
ganz passable Sattlerin geworden ;oP
 
Kennt ihr die Dokureihe "Der letzte seines Standes"?
Die Filme sind wohl so um die 80er Jahre entstanden.
Die Einblicke in diese, teilweise mir völlig unbekannten,
Berufe sind sehr lebensnah und dokumentieren
das Handwerk sowie das persönliche Umfeld der Arbeiter.
Total empfehlenswert!
 
 
Ähm, ja, wie mache ich einen eleganten Schlenker
zu meinen allerersten (!) Puschen?
Die Näherei ging tatsächlich erstaunlich gut.
Nadel, Faden und Maschine waren bester Laune
und schnurrten durch das Echtleder.
 
Damit Elena die Puschen ebenfalls gefallen,
wollte ich sie unbedingt mit Stoff aufhübschen.
Mit Textilkleber hält die Webware
auf dem Leder einwandfrei!
 
 
Die größte Hürde war das Gummi.
Ich zog und zog und hatte Angst,
dass etwas reißen würde.
Also rief ich auf Facebook um Hilfe.
Das ist wirklich toll,
es finden sich immer ein paar liebe Leute,
die Zeit und Ahnung haben um Tipps abzugeben :o)
 
 
Weil ich die Form der Sohle auch zweifelhaft fand,
riet man mir die Nahtzugabe zurück zu schneiden
so weit es geht und - hier kommt der Titel zum tragen -
mit einem Hammer vorsichtig drauf zu hauen :oD
 
Mein Mann hat sich total gewundert,
was ich bei seinem Werktisch anstelle.
Zumal mir das Ganze echt Spaß gemacht hat *grins*
Nur meine Schultern haben gemeckert *augenverdreh*
 
 
Das Gummi habe ich letztlich, nach der zweiten Anprobe,
gegen eine dünne Gummikordel ausgetauscht,
kann man besser dehnen und
der Knoten drückt meine Tochter nicht.
 
So, Kind ist glücklich,
ich erleichtert,
der lange Text nun zu Ende :o)
 
 
Liebe Grüße,
Raphaele