Freitag, 21. Dezember 2018

Kleiner Adventsgruß

 
Kurz vorm vierten Advent
möchte ich mich doch nochmal melden :o)
 
Mit einem kleinen Querschnitt
durch meinen Advent...
 
 
Ich war traditionell mit meinen beiden Müttern
(Mutter und Schiegermutter)
auf dem Trierer Weihnachtsmarkt.
Dort hat sich meine Mutter in diese
nostalgische Eisenbahn samt Weihnachtsbaumtanz verliebt.
 
 
Da sie den Wunsch hatte, dass ihre Enkelchen
dem Zug bei der Schneefahrt zuschauen können,
durfte diese Winterimpression bei uns bleiben :o)
 
 
Ab diesem Jahr möchte ich einen dauerhaften
Adventskalender für die Kinder haben,
damit nichts mehr weggeworfen wird.
Wobei ich die Butterbrottüten vom letzten Jahr
wiederverwendet habe, aber dennoch
sollte eine dauerhafte Lösung her.
 
 
Die Stoffe hatte ich auf der Patchworkausstellung
"Patchen in Pachten" gefunden!
Eine sehr schöne Ausstellung im Museum in Pachten
in die viel Arbeit und Leidenschaft reingesteckt wurde.
Die habe ich im Oktober mit einer
Glaubensschwester/Freundin besucht.
 

Gebastelt wurde auch einiges,
ich alleine habe mich an Tetrapack-Häuschen gewagt.
 
Von den vielen Plätzchensorten,
von denen ich drei neue ausprobiert habe,
hat es nur eine vor die Linse geschafft ;oD
Das sind feine Feenküsse -
Elena hat sie sich direkt zu Weihnachten gewünscht :oD
 
 
Sie hat übrigens sehr genaue Vorstellungen
von ihrem Weihnachtsgeschenk.
Jedes mal wenn sie gefragt wird, lautet die Antwort:
"Ein Cinderellakleid mit Diadem, Zauberstab,
Handschuhen und Glitzerschuhen. Das Kleid ist blau."
Alles mit entsprechendem Handbewegungen wo was hingehört.
 
Na, ratet mal, was unterm Weihnachtsbaum liegt... ;oD
 
Ich wünsche euch ebenfalls schöne Geschenke,
aber vor allem viel Frieden und Freude für
die kommenden Tage!
 
Alles Liebe, Raphaele
 
 

Montag, 26. November 2018

WGWK 2018 Back to the roots

 
Hallo ihr Lieben,
 
heute bin ich dran ein Geschenk in
der lieben Tante Jana aka zumnähenindenkeller rein zu legen.
 
Die Kiste wandert, der Übersicht halber und
der Umwelt zuliebe ;o), virtuell kreuz und quer
durch ganz Deutschland. Dazu hat Jana eine
tolle Landkarte mit Punkten und Linien bestückt,
anhand der man die Reise der Kiste mit verfolgen kann!
 
***
 
Wenn ich etwas selbstgemachtes verschenken möchte,
sind es in den meisten Fällen immer noch
gehäkelte Cupcakes (dicht gefolgt von Leseknochen).
Da weiß ich, das kann ich akkurat und sauber,
keine Macken dran für die ich mich schämen muss ;oD
 
 
Aber diesmal war echt der Wurm drin...
Die ersten beiden waren krumm und schief...
Das dritte und erste gelungene Cupcake
hat mein herzallerliebstes Töchterlein zerkaut...
 
 
Zwei Häkelblumen hat sie an dem Tag gemümmelt,
vielleicht hatte sie ja akuten Maschenzuckermangel :oD
Das ganze konnte ich noch elegant mit
einer dicken Portion Schlagsahne verdecken
(auf dem Bild sieht man es nicht,
der Zuckerguß war rot verfärbt - ähm, ist er immer noch,
jetzt ist der Fleck halt versteckt).
 
Macht man bei Torten doch auch so.
Verschnitten, abgerutscht, verkleckert?
Oooordentlich Sahne druff! Ja...
 
 
Nun hab ich den Faden verloren, mmmhhh,
ach ja, ich hoffe es freut sich dennoch irgendwer
über diese grobmaschigen Deko-Objekte.
Auf jeden Fall machen sie Appetit!
Unter einer Glasglocke stelle ich sie mir
besonders raumverschönernd vor :o)

Gestern war die WGWK bei missknitness,
mal sehen ob ich ihr Geschenk wähle...
Morgen geht es zu Let's talk about,
mal sehen ob sie mein Geschenk rauspickt ;o)
 
Liebe Grüße, Raphaele
 
 
 
 

Donnerstag, 15. November 2018

Mein anderes Ich

 
oder so...
 
Versteht ihr das?
Alles fing beim damaligen Probenähen an.
Es war Frühling und die langärmelige Variante
der Lavendula hatte ich gerade ausprobiert.
 
Mensch, dachte ich, eigentlich bräuchte
man auch ein Beispiel für ein winterliches Modell.
Also alle Winteraccessoires und Kuscheltiere
rausgekramt und mich vor die Kamera geschmissen.
 
Naja, und dann entwickelt sich so eine Richtung...
ein Foto führte zum nächsten und blubb...
kommt ein Bild zustande, das ich einfach schön finde.
 
 
Natürlich ist es gestellt, aber es hat so Spaß gemacht
alles immer mehr zu verändern bis ein Bild entsteht,
dass das Nähstück wunderbar rüberbringt
und einen selbst in ein vorteilhaftes Licht rückt *hehe*
 
Zumal ich bei der ersten Anprobe samt Blick in den Spiegel,
das Kleid total unvorteilhaft an mir fand.
Bis mein (wie ihr wisst durchaus kritischer) Mann
sofort von dem Kleid überzeugt war.
Er muss es doch wissen ;oD
 
 
Es fällt mir irgendwie schwer die Fotos zu zeigen,
aber ich mach es einfach, die Lavendula
als schmales Kleid macht richtig was her.
Die Quatschfotos zeigen übrigens durchaus mein wahres Ich...
Wer hätte es gedacht? *grins*
 
 
 
 
Liebe Grüße, Raphaele
 
Verlinkt bei: DuDiDo

Freitag, 2. November 2018

Tantenfreuden - dritter Akt

 
Ja, ich darf immer noch meine Neffen benähen,
wie hier und hier bereits geschehen :o)
Nachdem ich erfahren habe, wie stolz
der Große auf seinen handgemachten Turnbeutel ist,
wollte ich noch mehr Pluspunkte sammeln ;oD
 
*Achtung unbeauftragte Werbung*
 
Genäht habe ich für ihn die Latzhose "Bubblegum" von Bonbonjour
in Größe 122 aus zwei alten Jeanshosen und
teilweise mit aufgebügeltem Paw-Patrol-Jersey.
Für die Stoffauswahl und das Zuschneiden
brauche ich immer am allerallerlängsten.
 
 
Diesmal hat es mich fast in den Wahnsinn getrieben.
Das Ganze soll ja den wilden Spielen eines Vierjährigen standhalten...
Außerdem wirkt so ein verspielter Lizenzstoff
schnell überladen und unharmonisch.
Mir muss die Hose nämlich auch gefallen ;oD
 
Hab mich gefreut wie ein Honigkuchenpferd,
dass die rote Linie des Latzes fast übergangslos
in die Tasche überging *hühüpf*
 
 
Ursprünglich sollten aus dem Jersey (übrigens von einem Stoffgeschäft
in Nieder-Olm namens Klatschmohn Lieblingsstoffe) T-Shirts werden,
aber als ich von seiner Vorliebe für Latzhosen erfuhr,
musste es das werden - und zwar im Partnerlook
mit seinem kleinen Bruder :o)
 
 
in Größe 98 nur aus Jerseystoffen bekommen.
Die war weeesentlich schneller zugeschnitten und genäht!
Druckknöpfe waren auch im nullkommanix angebracht *hehe*
 
 
Dagegen hat mein Maschinchen sich wieder geweigert
am eigentlichen Nähstück Knopflöcher anzunähen.
Beim Probestück mit exakt denselben Stofflagen
hat es einwandfrei geklappt, aber kaum geht es um die Wurst... *grrr*
 
Letztlich habe ich selber mit viel Gefühl
und einem sehr kleinen und engen Zickzackstich
die Löcher genäht und es hat glücklicherweise prima funktioniert!
Denn richtige Knöpfe sind, denke ich, der stabilste Verschluss,
wenn es alle Abenteuer kleiner Hundefans durchhalten soll :o)
 
Liebe Grüße, Raphaele
 
 
Verlinkt bei: Kiddikram
 

Donnerstag, 25. Oktober 2018

Guatemala-Lavendula

 
Jetzt wo der Herbst endgültig ausgebrochen ist,
kann ich euch eine warme Variante
der Lavendula von Firlefanz zeigen.
 
Bereits im Frühling als das Probenähen lief,
hatte ich bereits den kommenden Winter im Kopf.
Als Frostbeule ist das unvermeidlich,
weil die vorigen kalten Tage mir
schmerzlich im Gedächtnis geblieben sind.
 
 
Demzufolge Sommersweat ausgepackt
und lange Ärmel zugeschnitten.
Und weil, wie in meinem damaligen Post beschrieben,
beim Probenähen in meinem Kopf es so richtig rund zugeht,
musste ich ein bisschen mit den Zierstichen
meiner Nähmaschine zumspielen und noch
eine Fake-Paspel dazu kombinieren.
 

 
Es ist sicherlich noch ausbaufähig,
aber ich trage meine, sagen wir,
folkloristisch angehauchte Lavendula sehr gerne.
Dazu passt sogar die gelbe Rapunzel
die ich euch bereits hier gezeigt hatte :o)
 
Liebe Grüße, Raphaele
 
Verlinkt bei: sewlala
 

Montag, 15. Oktober 2018

Als die Tiere den Wald verließen

 
Beim Überlegen eines Posttitels
ist mir wieder ein Buch aus Kindertagen eingefallen.
Irgendwie hat es ein trauriges Gefühl
bei mir hinterlassen, aber vor allen Dingen mich
für das Thema Waldtiere und Umweltschutz sensibilisiert.
 
 
Nun gehe ich mal über zu den allerersten
Nähereien meines Sohnes.
Wider meinen Erwartungen hat es ihm Spaß gemacht,
allerdings nur in der ersten Ferienwoche,
danach hatte er keine Lust mehr, naja,
draußen war ja auch herrliches Wetter zum Spielen!
 
 

 
Weiter geht es mit einem Schlenker zu meiner Näherei.
Tristan brauchte neue Strickjacken (meine Güte,
dieses Jahr wieder zwei Konfektions- und Schuhgrößen weiter,
ich hänge permanent hinterher!!) und da alle meine
Vorräte die Zutaten dafür hergaben, habe ich ihm
zum ersten Mal eine Jacke aus Sommersweat genäht.
 
 
 
 
Der Schnitt ist von Smalino und heißt "Svensson".
Die Abwandlung zu einer Jacke ist auch darin beschrieben,
aber ich habe es bevorzugt eine andere Anleitung zu verwenden.
Es ist die Anleitung des Schnittes "Meine Nanuk"
 
 
Den tollen Waldtierestoff habe ich vor zwei Jahren
auf einem schönen Ausflug zum Stoffmarkt
mit Schwiegermutter und Schwägerin in Trier erworben.
So... welche Informationen fehlen noch?
Fragt einfach...
 
 
Und? Hattet ihr auch das Buch gelesen?
Hat es euch auch so gut gefallen und berührt?
Bedient ihr euch auch gerne verschiedener Schnittmuster
für ein Projekt? Und welche Hobbies haben eure Kleinen?
Elena malt übrigens wie besessen...
 
Liebe Grüße, Raphaele