Mittwoch, 22. Mai 2013

Du-wirst-dich-noch-wundern-Tausch



Ich habe getauscht mit der


und wenn ihr denkt, das da oben wäre mein Tausch...
Nööööö!
Das ist "nur" ein Extra
- mein Bonbon
- das Tüpfelchen auf dem weltberühmten "i"
(sogar mit Stickbildchen, also echt...)


Das edle Röllchen habe ich heute freudig in Empfang genommen!
Meine neueste und erste Häkelnadelaufbewahrung!
(Neee, die waren nicht in einem umhäkelten Glas aufbewahrt,
aber Hauptsache die nie benutzten Pinsel sind an Ort und Stelle *ts*,
aber ich schweife ab)



°Mit verschieden großen Fächern
°Einer Umschlagseite damit auch ja nix 
an die empfindlichen Nadelspitzen kommt
°Die Vorderseite gequiltet 
(glaube ich mal, dass ich hier die richtige Technik nenne)
°Bändelchen zum sicheren Zubinden


Ich persönlich verstehe nicht, wieso man am Rand
keine Naht sieht, wie geht das? *nähanfängerdoofefrage*


Und alles was sie dafür bekommen hat
ist dieser läppige Muffin...


Ich meine, davon wird doch Keiner satt... ;O)

Ich habe zwar nicht bei ihrem schönen Wettbewerb gewonnen
(dafür auch noch einen Trostpreis bekommen - eine Nähanleitung),
aber bin trotzdem Sieger - eindeutig!!!

Vielen lieben Dank, Julia!

Raphaele

Dienstag, 14. Mai 2013

Timid - der kleine Becherbengel




"Na, komm schon"



"Ich trau' mich nicht!"

"Es beißt schon keiner!"



"Na, toll! Daran habe ich noch gar nicht gedacht."

"Alle meine Leserinnen wissen, dass niemand perfekt ist."



"Ok, ich schau mal kurz raus."

"Mach doch die Augen auf..."



"Nein, nein. Wenn ich sie nicht sehe, sehen die mich bestimmt auch nicht, hehe"

"Ich glaube eher du bist eine Schlafnudel!"



"Ist halt gemütlicher so..."



Da ist er! In ganzer Pracht ;O)
Timid heißt er, nach dem französischen Wort "timide" für "schüchtern".
Aber ein wenig spitzbübisch schaut er schon aus.
Kopf nach dieser Anleitung. Rest zurechtgefrimelt.

Nach den gefühlten tausend Tassenengel
rotierte in meinem diese Umsetzung.
Das Gesicht zu sticken wäre fast gescheitert *huiuiui*

Ich hoffe dieser Dialogmodus war nicht zu eigenartig.
Inspiriert hat mich wohl Alex mit diesem lustigen Post :O)

Liebe Grüße, Raphaele

Dienstag, 7. Mai 2013

Völlig Banane in der Küche



Nein, nein,
ich zeige euch keine Fotos von meiner Küche...

Ein Einrichtungs-Blog wird das hier beim besten Willen nicht!
Immerhin ist sie weiß gestrichen,
mit einer hellen Holzküche ausgestattet
und beherbergt nun ein wenig Dekoration auf dem Tisch:


Ihr habt sicherlich schon diese Kannenmäntel gesehen.
Die sind wirklich unheimlich schön,
aber ich gehöre zu den Menschen die ungeduldig fingertrippelnd
darauf warten, dass der Tee endlich Trinktemperatur erreicht!
Außerdem sind meine Kannen bereits sehr schön bemalt :O)


Erstens ein Bonbongläschen.
Aus Marmeladenglas und Haube mit Röschen.
Bisserl nackig unten...
ich hatte auch eine superdupergeniale Verschönerungsidee
habe sie nur vergessen *breitverlegengrins*

Die Bonbons sind auch nur extra 
für das Fotoshooting gekauft
und die orangenen Drops aussortiert worden.
Keine Ahnung was ich momentan gegen Orange habe?


Zweitens ein Krimskramshalter, das wars schon.
Pinsel in der Küche?
Öööhhhmmm, also mit dem beigeborstigen 
habe ich die Zuckerglasur auf die Zimtsterne gepinselt...

Zwei (Bastel!)scheren für eventuelle Bastelbacknotfälle *???*
Stifte zum Rezeptenotieren 
(ich renne IMMER ins Wohnzimmer und hole mir dort einen????)
Also beim Cutter gehen mir die Argumente aus ;O),
vielleicht als Ersatz fürs fehlende Chefmesser gegen ungebetene Einbrecher?!



Da wir grad in der Küche sind
gibt es natürlich ein Rezept von meiner Mutter.
Bananenbrot aus Guatemala!
Es ist ein Kuchen, aber es heißt Original "Pan Guatemalteco"

Meine Mutter hatte ein Jahr lang 
ein kleines Restaurant in Guatemala betrieben.
Kein Restaurant im eigentlichen Sinne,
die Arbeiter sind nach der Arbeit hin um zu Essen,
oft betrunken und streitsüchtig,
deswegen musste meine Mutter das Ganze schnell aufgeben :O)

Daher kommt das Rezept für

Guatemala-Brot:

500g Mehl
250g Zucker
1 Päckchen Vanillinzucker
1 Päckchen Backpulver
1 Prise Salz
-verrühren

5 sehr reife Bananen mit der Gabel "zermatschen"
3 Eier
1/8 l Öl
- untermengen. 
In eine gefettete Springform oder Muffinförmchen oder Quichform gießen.
Bei 175°C Umluft ca. 30 Minuten backen. Stäbchenprobe!

Als Kind durfte ich den Teig immer mit den Händen kneten. 
Das war ein herrliches Gefühl! 
Kennt ihr das auch?

Manche merken beim Backen erst, dass der Kuchen nicht ihr Fall ist.
Dann schnell den fertigen Kuchen mit Schokolade überziehen
und im Kühlschrank ganz kalt werden lassen, 
da hat er sogar meiner Schwiegermutter geschmeckt :O)

Viel Spaß beim Nachbacken! Raphaele

Dienstag, 30. April 2013

Nähen die Erste: Blättrige Jeanstasche



Dank meiner minderwertigen Fadenverhedderungs- alias Nähmaschine
reiche ich auf den letzten Drücker
meinen Beitrag ein zu Julias Wettbewerb:

Zwischendurch schien die Aktion Früchte zu tragen,
aber leider hat sich der Frühling wieder verkrümelt ;O)


Zugegeben - die Tasche war schnell genäht
aaaber die Blätter sind NICHT aufgeklebt, nein,
sondern erst gehäkelt und dann aufgenäht!
Ebenso das "R"


Hier sieht man die wahren Farben!
Inspiration für die Blätter hatte ich von hier.
Alles andere kam von selbst *grins*

Typisch für mich - ist natürlich alles krumm und schief geworden,
aber bei so einer rustikalen Jeanstasche
und dank ablenkender Farbtupfer *hehe*
ist das gar nicht sooo tragisch...


Ausnahmsweise eine kleine Vorschau.
Na, was versteckt sich denn da? ;O)

Liebe Grüße, Raphaele

Donnerstag, 25. April 2013

Knitalong: Tritschko goes Brokat-Sweater



Danke für eure lieben Worte zum Nordsee-Muffin!
Es hat auch viel Spaß gemacht ihn zu entwerfen 
und den Post dazu zu schreiben *grins*

***

Ja, weiter geht's mit dem Knitalong Tritschko.
Meiner wird ein längärmeliger Pulli mit Brokatmuster
(wenn alles gut geht und ich meine Gedanken
besser als anfangs zusammenhalten kann).


Denn ich friere die meiste Zeit. 
Wir wohnen am Fluss umringt von (kleinen) Bergen.
Hier ist es ca. 5°C kühler als ein Dorf weiter...

 Jetzt kommt der Körper dran, d.h. Ärmel stilllegen
und hoffen, dass keine Maschen verlorengehen...


Top-Down-Stricken ist doch eine geniale Erfindung!
Vielleicht mache ich eines Tages  sogar ein Strickkleid
nach dieser Anleitung (einfach verlängern, oder?)
 *tumdidum*


Beim Häkeln möchte man möglichst unsichtbare Zu- und Abnahmen,
beim Stricken sieht es einfach nur toll aus.



So, ich geh mal Maschenzählen...
*43,253,11,56,...*
Hey! Wer will mich da rausbringen? ;O)

Liebe Grüße, Raphaele

Donnerstag, 18. April 2013

Nordsee-Muffin




Zutaten:

1kg Sandmaschen
3 l Wasserspiele
3 EL Dünenträume
1 Prise Entspannung
1 TL Nestwärme

liebevoll vermengen und bei 20°C gut durchfönen.
Fertig ist eine kleine Leuchtturmidylle ;O)



Nach etlichen gescheiterten Cupcake-Versuchen
besinnte ich mich meines angefangenen Muffinförmchens,
dass mich unweigerlich an einen Leuchtturm erinnerte.

Zugegeben - Berge lassen mein Herz eigentlich höher schlagen.
(je größer, desto besser)
Aber mit Nordsee verbinde ich Behaglichkeit
und lange einsame Spaziergänge,
die zur Selbstbesinnung anregen :O)


Komisch, dabei war ich nur einmal dort.
Mir gefällt auch nur die Vorstellung.
Lieber See und Fluß statt Meer.

Bei der Suche nach einem passenden Hintergrund
bin ich auf diese Zeichnung meines Mannes gestoßen.


Es war sein erstes Geschenk an mich.
An dem Tag, an dem wir zusammenkamen
hat er es mir überreicht,
obwohl er mir versichert,
nicht damit gerechnet zu haben.
Verliebt halt :O)

Somit verabschiede ich mich
und das Schifflein geht vom Anker...



Alles Liebe, Raphaele

Freitag, 5. April 2013

Au Petit déjeuner, Mannala!



So ähnlich, stelle ich mir vor,
rief meine Großmutter nach ihrem Mann morgens :O)
Meine Großeltern sprachen Elsässisch,
das klingt nach einem lustigen Mischmasch aus
Deutsch und Französisch, ich konnte viel verstehen.

Insbesondere die Koch- und Backkünste
meiner Mémé ("Oma" auf Französisch)
habe ich noch in bester Erinnerung.

Da war ein gutes Frühstück mit starkem Kaffee,
krossem Brot und selbstgemachter Marmelade sehr wichtig,
denn direkt im Anschluss fing sie bereits
mit den ersten Vorbereitungen für's Essen an :O)


Diese Erinnerungen kommen auf jeden Fall wieder auf,
sobald ich die Häkeleien aus diesem Post betrachte.


Croissant von hier
Deckchen aus Diana-Heftchen
Alles Andere sind Eigenkreationen
 
Wundert euch nicht, ich habe nicht meinen Blognamen geändert,
sondern füge diesmal Collagen aus meinem vorigen Blog ein.
Mir gefallen sie immernoch, besser bekomme ich es heute eh nicht hin :O)



Das neueste Marmeladenglas, 
zwei weitere warten auf ihr Finish *grins*


Dieses Deckchen kommt auch noch dabei,
während der Bildersuche ist es mir ins Auge gehüpft ;O)



Meine andere Großmutter hat sehr gern gehäkelt,
unter anderem Unmengen Hauspuschen
und meine Babydecke.


Als ich vor drei Jahren eine Cousine besucht hatte,
zeigte sie mir dann diese mir unbekannten Werke.
Das war sooooooo interessant.
Sie hat total andersartige Stäbchen gearbeitet,
keine Ahnung wie...

 An dem angefangenen Läufer habe ich noch
etwas weitergehäkelt *hihi*
Ein Häkelheft durfte ich "erben",
alles andere sind wohlbehütete Schätze.
Hängen euren Handarbeiten auch so
nostalgische Gefühle und Erinnerungen an?

Bei manchen Dingen bestimmt :O)
Meistens beim Essen ist es so *schmacht*

"Mannala" heißt übrigens sowas wie "Ehemann",
aber mehr im Kosenamen-Sinne.

Danken möchte ich noch ganz herzlich für
die aufmunternden Worte und Daumendrücker zum letzten Post!!
Ohne viel Vorgeplänkel, erzähle ich nur,
dass alles wie geplant läuft *yippieh*

Liebe Grüße, Raphaele